{"id":856,"date":"2020-11-09T10:58:57","date_gmt":"2020-11-09T09:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ontour.blk-online.de\/?p=856"},"modified":"2020-11-09T16:19:26","modified_gmt":"2020-11-09T15:19:26","slug":"d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ontour.blk-online.de\/?p=856","title":{"rendered":"Die Ereignisse des letzen Jahres oder ein kleines Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist der 9.11.20 und somit ist mehr als ein Jahr vergangen als ich meinen letzten Beitrag verfasst habe. Ich kann es manchmal gar nicht glauben &#8211; 1 Jahr! In diesem einem Jahr ist viel passiert. Aber bevor ich nostalgisch werde, erz\u00e4hle ich von vorne.<\/p>\n<p>Ich sitze gerade in unserer WG-K\u00fcche und habe zwei Tage Urlaub. Seit Tagen habe ich mir vorgenommen etwas in den Blog zu schreiben. Aber die Zeit und die Lust\/Motivation nach der Arbeit etwas zu schreiben ist\/war nicht besonders gro\u00df. Aber es kann ja nicht ein Jubil\u00e4um stattfinden, wenn es zu mindestens nicht erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n<p>Um mein normales Leben in DT wieder zu beginnen, bin ich zu Hans und Thomas in die WG gezogen. Hier musste ich erstmal einen Monat warten. Mein zuk\u00fcnftiges Zimmer war von Teswei (ich wei\u00df gar nicht ob er so geschrieben wird &#8211; naja) bewohnt. Er sollte noch bis Dez bleiben um seine Forschung an der MLU abzuschlie\u00dfen. In diesen Monat lernte ich etwas \u00fcber das afrikanische Leben in Kenia und die dortigen Essgewohnheiten kennen. Teswei musste in Deutschland erstmal selber kochen und f\u00fcr sich selbst sorgen. In seiner Heimat \u00fcbernimmt das seine Frau oder seine Hausangestellten (immer wieder interessant in solche Lebenssituationen hineinzuschauen).&nbsp;Aber zur\u00fcck zu mir. Teswei und Thomas r\u00e4umten das Zimmer und ich f\u00fchlte es mit Leben und richtete mich ein. Hierzu geh\u00f6rte auch das renovieren meines Zimmer. Da ich gerade beim streichen war, strich Hans und ich auch gleich den Flur und r\u00e4umten ein bisschen um.<\/p>\n<p>Die letzten Tage in 2019 waren haupts\u00e4chlich davon gepr\u00e4gt Freunde zu treffen und mein Leben in DT zu organisieren (Krankenkasse, Arbeitsamt usw.). Des Weiteren besch\u00e4ftigte ich mich mehr mit meinen Interessen und nutzte den Tag um das B\u00f6rsengeschehen zu verfolgen. Hier wurde ich ab und an selber Aktiv und konnte in den ersten Monaten gute Ertr\u00e4ge erwirtschaften. Meine finanzielle Lage verbesserte sich zunehmend und ich war optimistisch f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate. Die Jobsuche nahm eher ein kleinen Teil meines Lebens ein und so pickte ich mir nur die Stellen raus die mir zusagten und welche in meine Vita passten. Die Tage vergingen recht schnell. Hinzu kam das Sven (ein weiterer ehemaliger Kommilitone aus Merseburg) sich von seiner langj\u00e4hrigen Freundin trennte und im Januar wieder in sein altes Zimmer in der WG einzog. Er wird ein paar Monate bleiben. &nbsp;<\/p>\n<p>Das Thema was in die Geschichtsb\u00fccher f\u00fcr das Jahr 2020 eingehen wird, ist das Virus \u201eCovid-19\u201c. In den ersten Monaten wurde in China ein neuartiges Virus entdeckt und es breitete sich weltweit aus. War es am Anfang nur ein lokales Problem und wurde sowohl medial als auch an der B\u00f6rse kaum wahrgenommen, so traf es in M\u00e4rz erst in Italien und dann auch in ganz Europa ein. Die B\u00f6rse korrigierte\/craschte. Ich wurde kalt erwischt. Die Gewinne der letzten Monate flo\u00dfen dahin und mir wurde bewusst, dass ich mich doch st\u00e4rker auf Jobsuche begeben muss.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft war vorsichtig geworden und ich merkte schnell, dass es zu einer gewissen Zur\u00fcckhaltung bei der Neueinstellung kam und die Anzahl an attraktiven Stellenausschreibungen zur\u00fcckgingen. Somit schmiedete ich mit meiner Zwillingsschwester schon einen \u201eWorst-Case-Szenario\u201c. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch einen 4-monatigen Anspruch auf Arbeitslosengeld und w\u00fcrde danach ins Hartz-4 abrutschen. So hatte ich mir mein langfristige R\u00fcckkehr nicht vorgestellt. Auch mein Notfallplan zu Refood zur\u00fcckzukehren, l\u00f6ste sich in Luft auf (dazu vielleicht sp\u00e4ter mehr).<\/p>\n<p>Es war Anfang\/Mitte M\u00e4rz als ich ein Anruf aus Hamburg erhielt und ich kurzfristig ein Telefoninterview hatte. Die Firma GHC reagierte auf meine Bewerbung zur Stellenausschreibung \u201eTechn. Betriebsleiter\u201c und so durfte ich kurz vor dem ersten deutschen Lockdown noch zu einem zweiten Gespr\u00e4ch nach Nauendorf (ca. 30 min von Halle). Nach dem Gespr\u00e4ch hatte ich Zweifel, dass das etwas wird und verschwendete keinen weiteren Gedanken daran. Parallel stimmte mich Hans darauf ein, beim Landesverwaltungsamt anzufangen und mich entsprechend auf die Einstellungsfragen vorzubereiten. &nbsp;<\/p>\n<p>Anyway&#8230; In der letzten Woche im M\u00e4rz kam ein weiterer Anruf aus Hamburg mit der positiven Nachricht der Zusage. Ich sollte direkt am 1.4. losgehen. Auch hier hab ich mal wieder Gl\u00fcck. W\u00e4hrend halb DT in Kurzarbeit geht und viele Menschen sich ernsthafte Sorgen um ihren Job machen, unterschriebe ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag.<\/p>\n<p>Mit dieser Unterschrift f\u00e4ngt der t\u00e4gliche \u201eTrot\u201c an und so vergehen Monat f\u00fcr Monat. Die Zeit rennt und wird durch die t\u00e4gliche Arbeit gepr\u00e4gt &#8211; t\u00e4glich Gr\u00fc\u00dft das Murmeltier.<\/p>\n<p>So meine heutige Zeit ist wieder abgelaufen. Ich habe 2 Stunden meine Gedanken sortiert und diese hier aufgeschrieben. Ich hoffe auf weitere Beitr\u00e4ge in den n\u00e4chsten Tagen. Dieser Beitrag besch\u00e4ftigte sich ja nur mit einem kleinen (aber wichtigen) Teil des letzten Jahres.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; &nbsp;&nbsp;<!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der 9.11.20 und somit ist mehr als ein Jahr vergangen als ich meinen letzten Beitrag verfasst habe. Ich kann es manchmal gar nicht glauben &#8211; 1 Jahr! In diesem einem Jahr ist viel passiert. 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